Künstlerbiographien
Kit Armstrong

1992 in Los Angeles geboren, begann Kit Armstrong fünfjährig mit dem Komponieren und erhielt kurz darauf seinen ersten Klavierunterricht.
Heute konzertiert er in den renommiertesten Konzertsälen der Welt und mit führenden Orchestern und Dirigenten. In der Saison 2016/17 feierte er sein Debüt bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann mit zwei Konzerten in der Suntory Hall in Tokio sowie sein Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Herbert Blomstedt. Die aktuelle Saison begann für Kit Armstrong mit einem Auftritt im Rahmen der Eröffnung des Mostly Mozart Festival in New York gemeinsam mit Louis Langrée, gefolgt von einer Konzertreise nach Japan und Korea für Konzerte u. a. mit dem NHK Symphony Orchestra. Im Herbst kehrte er für ein Solorezital zum Lucerne Festival am Piano zurück und konzertierte erneut mit der Akademie für Alte Musik Berlin. Beim Musikkollegium Winterthur wird er als »Artist in Resonance« die Saison mit seinen vielen künstlerischen Facetten mitgestalten. Zunehmend macht sich Kit Armstrong auch als Organist einen Namen. So erhielt er in der laufenden Saison Einladungen in die Orgel-Reihen der Berliner Philharmoniker sowie der Kölner Philharmonie. Als leidenschaftlicher Kammermusiker widmet er sich mit Renaud Capuçon zurzeit intensiv den Violinsonaten von W. A. Mozart und führt diese u. a. in einem eigenen Zyklus im Boulez-Saal in Berlin auf. In jüngster Zeit hat er auch die Zusammenarbeit mit Sängern für sich entdeckt. Das Komponieren spielt eine große Rolle im Leben von Kit Armstrong. Jüngst wurden ein Lieder-Zyklus für das Mozartfest Würzburg und sein Konzert für Schlagzeug und Orchester, ein Auftrag der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, uraufgeführt. Die Kompositionen von Kit Armstrong werden bei Edition Peters verlegt. Im Jahr 2013 erwarb er die historische Art-Deco-Kirche Sainte-Thérèse de l‘Enfant-Jésus im nordfranzösischen Hirson, auf seine Initiative hin wurde sie zu einem Ort der Begegnungen. Kit Armstrongs hat bisher zwei Solo-Alben bei Sony Classical vorgelegt. Im Alter von 13 Jahren lernte er Alfred Brendel kennen, der ihn seither als Lehrer und Mentor stark geprägt hat und ihm ein »Verständnis der großen Klavierliteratur als eine Einheit von Gefühl und Verstand, Frische und Verfeinerung« attestiert. Die einzigartige Beziehung zwischen Armstrong und Brendel wurde in dem Film des britischen Regisseurs Mark Kidel »Set the Piano Stool on Fire« festgehalten.


Kit Armstrong Kit Armstrong
Kit Armstrong Mozart: Sonate Nr. 17 K 576

Auftritte beim
Beethovenfest 2012

Auftritte beim
Beethovenfest 2010