Künstlerbiographien
Hermann Oswald

Der Tenor, HERMANN OSWALD, sang als Kind schon im Tölzer Knabenchor, doch die elterliche Tradition als Landwirt führten ihn zuerst zu einem Studium der Landwirtschaft, welches er 1990 erfolgreich abschloss. Er entdeckte jedoch seine sängerische Leidenschaft wieder und schuf sich ein Hobby neben dem landwirtschaftlichen Betrieb in der Nähe von München. Ein gesundes Naturtalent, private Gesangsstunden bei unterschiedlichen Gesangspädagogen, und eine mehr oder weniger autodidaktische Arbeit mit der eigenen Stimme, ermöglichten Hermann Oswald 1992 den Einstieg in eine erfolgreiche Sängerlaufbahn. Seine Vorliebe für die Barockmusik führten zu einer deutlichen Ausrichtung seines solistischen Tätigkeitsbereiches im Konzert- sowie Opernfach.

Sehr schnell brachte ihn die intensive Zusammenarbeit mit den Dirigenten Howard Armann, Ivor Bolton und Thomas Hengelbrock in der Szene der Barockmusik weiter. Zahlreiche CD- Veröffentlichungen, (u. a. H-Moll Messe mit dem Freiburger Barockorchester u. Thomas Hengelbrock) folgten in den kommenden Jahren. Mit der jüngste CD-Veröffentlichung, die Barockoper „La Faretra Smarrita“ von Seb. Moratelli (Salzburger Hofmusik), erhielt er beste Kritiken von der internationalen Fachpresse.

Neben einer ausgedehnten Konzerttätigkeit im gesamten europäischen Raum, wurde Hermann Oswald als freier Opernsänger immer wieder von namhaften europäischen Opernhäusern eingeladen. So führten ihn Engagements an die Staatsopern von Berlin, München, Wien und zuletzt Straßburg, sowie zu bedeutenden Musikfestspielen (u.a. Bremen, Schwetzingen, Innsbruck, Potsdamm und Dresden). 2002 sang er in Schwetzingen und Straßbourg den Monosatos in Mozart´s Zauberflöte in einer Regie von Achim Freyer.

Auch 2004 gastierte er wieder in einer szenischen Produktion mit Madrigalen von Gesualdo und Monteverdi bei den Schwetzinger Festspielen. Seine Liebe zu früherer Musik und dem Minnegesang, brachten Ihn zudem zu einer intensiven Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles wie „Ensemble Unicorn,“ oder „Ensemble Accentus“.

 

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