Künstlerbiographien
Tschechische Philharmonische Chor Brno

Der Tschechische Philharmonische Chor Brno gehört heute zu den renommiertesten professionellen Ensembles Europas. Dirigenten, Orchester und Solisten, mit denen der Chor bis heute zusammengearbeitet hat, sprechen über ihn voller Begeisterung. Die Kritik lobt vor allem den kompakten Klang und eine breite Skala von Ausdruckmöglichkeiten, über die der Chor verfügt. Der Tschechische Philharmonische Chor Brünn (gegründet 1990) tritt bei renommierten europäischen Festivals und bedeutenden Konzerten auf und begeistert die Zuhörer mit hoher Professionalität und einem außerordentlichen Musikgefühl. Hinter seinen Erfolgen steht der Begründer, Chormeister und Direktor Petr Fiala (1943), Absolvent des Brünner Konservatoriums (Klavier, Komposition und Dirigieren), und Janáček Musikakademie Brno. Er ist Autor von 180 Kompositionen und widmet sich der chorleiterischen Tätigkeit schon seit fünfundvierzig Jahren. 2009 wurde ihm von der Tschechischen Bischöflichen Konferenz der Orden »Cyrill und Method« für seinen ausgezeichneten Beitrag im Bereich Dirigieren und Komposition verliehen, 2013 erhielt er für seine langjährige künstlerische Tätigkeit den Preis der Stadt Brünn. Der zweite Chorleiter ist Jan Ocetek. Ein gleichermaßen vielfältiges wie umfassendes Repertoire zeichnet den Chor aus. Es umfasst in erster Linie Oratorien und Kantaten, in letzter Zeit wurde es auf Opern aller Musikepochen ausgeweitet. Der Chor arbeitet mit allen tschechischen und vielen ausländischen Orchestern und Dirigenten zuzsammen. Der Chor hat eine Reihe von CDs bei bedeutenden tschechischen und europäischen Labels aufgenommen. Seine exzellente Qualität bestätigen auch internationale Musikkritiker. 2007 erhielt der Chor zwei ECHO Klassik-Preise: »Das beste Vokalensemble 2007« für die Aufnahme von Bruckners Motetten und »Aufnahme des Jahres 2007« für das Oratorium »Christus« von Franz Liszt. Die bedeutendste Kritikerzeitschrift in Japan, »Geijutsu Disc Review«, verlieh dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brno im September 2011 für die Live-Aufnahme von Dvořáks Requiem die renommierte Auszeichnung »TOKUSEN«.