Preisträger der vergangenen Jahre
Preisträger 2009
Teo Gheorghiu, 1992 in Zürich geboren und gilt bereits heute als spektakulärer Pianist, der in seiner schweizerischen Heimat beträchtliche Popularität genießt. 2004 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb von San Marino, und im folgenden Jahr den ersten Preis beim Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerb in Weimar. Neben seinen überragenden Fähigkeiten als Pianist ist Teo auch ein talentierter Schauspieler. Im Jahre 2006 war er in der Titelrolle von Fredi Murers Film „Vitus“ an der Seite von Bruno Ganz zu sehen.
Mittlerweile studiert Teo seit Ende August 2010, nach Abschluss seiner neunjährigen Ausbildung an der Purcell School in London, am Curtis Institute in Philadelphia, USA. Dort wird er von Gary Graffman (Lehrer von Lang Lang und Yuja Wang) und Leon Fleisher unterrichtet.
Preisträgerin 2008
Lauma Skride, 1982 in Riga als jüngste von drei Schwestern einer lettischen Musikerfamilie geboren, studierte Klavier in Riga und abschließend bei Professor Volker Banfield in Hamburg. Sie nahm an zahlreichen internationalen Wettbewerben, u.a. in Italien, Spanien, Schweden, Finnland, Tschechien, Österreich und USA, teil und erzielte immer höchste Auszeichnungen.
Einem breiten Publikum wurde Lauma Skride durch Konzerte mit ihren Schwestern, der Bratschistin Linda und der Geigerin Baiba, bekannt. Daneben aber wurde die internationale Musikwelt schnell auf ihre solistischen Qualitäten aufmerksam.
Ihr reichhaltiges Repertoire umfasst Beethoven, Bach und Mozart ebenso wie Ravel, Rachmaninoff und Szymanowski. Ein nicht geringer Teil ihres Schaffens ist der Kammermusik vorbehalten.
Der Beethovenring wurde ihr am 27.1.09 bei einem ausverkauften Benefizkonzert im Kammermusiksaal überreicht.Preisträger 2007
Giorgi Kharadze, 1984 im georgischen Tiflis geboren, spielte beim Beethovenfest 2007 zusammen mit dem Argentinier Josė Gallardo die sieben Variationen zum Thema „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus der Zauberflöte von Mozart und die Sonate für Cello und Klavier
D-Dur op. 102/2.
Kharadze setzte sich damit unter den fünf jüngsten Interpreten durch, die Beethoven auf besonders eindrucksvolle Weise vortrugen.
Mit sechs Jahren griff Kharadze zum Cello, lernte in Blois und Orlėans, kam mit 15 zu Roland Pidoux ans Conservatoire National Superieur des Musique de Paris, absolvierte die Akademie mit Auszeichnung. Zahllose Preise auf internationaler Ebene waren der Lohn.
Der Ring wurde am 4.3.2008 in einem Benefizkonzert im Kammermusiksaal des Bonner Beethovenhauses übergeben.
Preisträgerin 2006
Lisa Batiashvili. Die 1979 in der georgischen Hauptstadt Tiflis geborene Geigerin erhielt den Beethovenring 2006 zugesprochen für ihren Vortag des Violinkonzerts von Beethoven. Ihre Gegengabe am 10. Juli 2007 beim Benefizkonzert in der Redoute Bad Godesberg:
Die Trio-Sonate op.1, Nr. 1 Es-Dur und die Trio-Sonate op. 1, Nr. 3, c-moll. Begleiter Lisa Batiashvilis: Till Fellner, Piano, und Adrian Brendel, Violoncello. 2004/05 gastierte Lisa Batiashvili erstmals beim London Symphony Orchestra unter Lorin Maazel.
Preisträgerin 2005
Die in München geborene Geigerin Julia Fischer, Jahrgang 1983, erhielt den Beethovenring am 13. Februar 2006 und bedankte sich beim Benefizkonzert im Bonner Beethovenhaus mit der „Kreutzersonate“
op. 47 A-Dur und der Sonate op. 12 Nr. 1 D-Dur. Ihre Begleiterin am Klavier dabei war Milana Chernyavska. Geehrt wurde Julia Fischer für ihre Interpretation des Tripel-Konzertes beim Beethovenfest 2005. Die Presse textete: „Wenn ein Wunderkind am Ring dreht“.
Preisträger 2004
Gustavo Dudamel. Der 1981 in Caracas geborene Dirigent erhielt die Auszeichnung für seinen überwältigenden Erfolg beim Abschlusskonzert des Beethovenfestes 2004 mit Beethovens Fünfter Symphonie als Dirigent des Philharmonia Orchestra London, nachdem er kurzfristig für den erkrankten Frans Brüggen eingesprungen war. Sir Simon Rattle nannte Dudamel schon Anfang dieses Jahrzehnts „einen der meistversprechenden Nachwuchsdirigenten der Welt“.
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