Theater Bonn
Das Beethovenfest Bonn und Theater Bonn arbeiten eng zusammen, im Rahmen des Beethovenfestes werden regelmäßig Koproduktionen realisiert. 2004 feierte Leos Janaceks Oper »Aus einem Totenhaus« im Beethovenfest Premiere und in der Reihe »bonne chance« wurden drei kleine Stücke von Achim Freyer uraufgeführt: »Auf und Ab«, »Über die Einsamkeit der Dinge« und Freyers Lichtinstallation zu Morton Feldmans »For Samuel Beckett«. Jan Müller-Wielands Oper »Die Irre« kam bei der »bonne chance«-Koproduktion 2005 zur Uraufführung, im großen Haus der Oper erklang beim Beethovenfest Bonn 2005 Beethovens einzige Oper »Fidelio«. Das Musiktheater »Jenseits der Schatten« von Vladimir Tarnopolski wurde beim Beethovenfest Bonn 2006 als »bonne chance!«-Koproduktion uraufgeführt. Beim Beethovenfest Bonn 2007 erfuhr die Uraufführung von Moritz Eggerts Oper »Freax« überregionale Aufmerksamkeit. Die Oper in zwei Akten wurde konzertant uraufgeführt, der Regisseur Christoph Schlingensief setzte seine Sicht zu »Freax«, das auf dem Film »Freaks« von Tod Browning von 1932 beruht, in der Opernpause in Filmszenen und einer Darstellung seiner »Familie« um.
Beim Beethovenfest Bonn 2009 kooperierten das Festival und das Theater erstmals mit Stefan Blunier als neuem Generalmusikdirektor. Bei der ersten Zusammenarbeit dirigierte er Richard Wagners »Tannhäuser«, Regie führte Klaus Weise. Beim Beethovenfest Bonn 2010 fand in Kooperation mit dem Theater Bonn erneut eine Uraufführung eines Werkes von Jan Müller-Wieland statt. Im Auftrag von Ensemble Resonanz, Beethovenfest Bonn und NDR hat Müller-Wieland das Melodram »Der Knacks« nach dem gleichnamigen Buch von Roger Willemsen komponiert. Die Uraufführung beim Beethovenfest Bonn spielte das Ensemble Resonanz unter der Leitung von Jan Müller-Wieland, Roger Willemsen rezitierte.
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