Look at Beethoven Kurzfilmwettbewerb 2010
Ausschreibung des Kurzfilmwettbewerbs 2010
Das Beethovenfest Bonn organisiert seit 2006 den Kurzfilmwettbewerb Look at Beethoven. Nachdem in den ersten Jahren Leben und Werk Beethovens die eingereichten Werke prägten, wurde der Blick im letzten Jahr auf klassische Musik im Allgemeinen geweitet. An den Erfolg von 2009 anknüpfend, lädt das Beethovenfest Bonn auch für 2010 Filmemacher, Filmstudenten, Künstler und filmisch Kreative dazu ein, Kurzfilme zu schaffen, die die klassische Musik zum Thema haben.
Als Inspiration mag der diesjährige utopische Blickwinkel dienen. „Komm! Ins Offene, Freund!“ – Der Beginn von Friedrich Hölderlins Gedicht „Der Gang aufs Land“ (1800) ermuntert zur Überschreitung der Grenzen, die dem Menschen in seinem von Konventionen geregelten Leben gesetzt werden und die er sich selber setzt. Diesen Blick für das Offene, für das Mögliche, das Noch-Nicht im Gegenwärtigen hat Ernst Bloch in die Philosophie getragen und das utopische Bewusstsein besonders in den Künsten, namentlich in der Musik ausgemacht. Musik ist vielleicht immer Utopie: In ihren besten Hervorbringungen immer wieder neue Gefilde aufschließend, zunächst an keine Materie und keinen Ort gebunden, überall und nirgends zu Hause, zugleich aber alles verbindend - und damit sinnfälliger Ausdruck des hohen, wenn nicht höchsten menschlichen Gutes, der Freiheit. Das Beethovenfest Bonn möchte zur filmischen Auseinandersetzung mit diesen Gedanken anregen – nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass auch der Film aus der freien Komposition von Elementen der Wirklichkeit eine andere Wirklichkeit schafft.
Die Ausschreibung hat zwei Teile:
1. Auswahl der prämierten Konzepte
Bis zum 23. März können zunächst Konzepte für einen Musik-Kurzfilm von bis zu 8 Minuten Länge eingereicht werden; dies können Kurzspielfilme oder Kurzdokumentarfilme sein, real oder animiert. Eine Jury wählt fünf dieser Konzepte für einen Produktionskostenzuschuss von jeweils 2.000 Euro aus. Dass ein Konzept keinen Kostenzuschuss erhält, schließt aber die Auswahl des fertigen Films für eine Präsentation beim Beethovenfest keineswegs aus.
2. Auswahl der präsentierten Filme
Bis zum 30. Juni müssen dann alle realisierten Filme, ob mit oder ohne Zuschuss und mit oder ohne vorherige Konzepteinreichung, an das Filmbüro Bremen geschickt werden, das die Einsendung im Auftrag des Beethovenfestes koordiniert. Alle eingereichten Filme dürfen eine Länge von höchstens 8 Minuten nicht überschreiten. Eine Jury entscheidet, welche der Filme im Rahmen des Beethovenfestes vom 10.9. bis 9.10.2010 gezeigt werden, unter anderem im Rahmen der Eröffnung von Look at Beethoven 2010 am 9.9. im Auditorium des Kunstmuseums Bonn.
Jury:
- Prof. Dr. Lothar Mattner (WDR Fernsehen)
- Dr. Ulrich Mosch (Paul Sacher Stiftung, Basel)
- Katrin Rabus (Fernsehforum für Musik, Bremen)
- Enrique Sánchez Lansch (Filmregisseur, u. a. Rhythm is it,
“Das Reichsorchester”, The Promise of Music, Piano Forte)
- Ilona Schmiel (Intendantin Beethovenfest Bonn)
- Dr. Norbert Waldmann (SWR und Musikkoordinator der ARD)
Einreichungsadresse:
Filmbüro Bremen e. V.
Saskia Wegelein
Plantage 13, D-28215 Bremen, Tel. 0049-(0)421-708 48 91
Informationen:
Beethovenfest Bonn
Barbara Stach
Kurt-Schumacher-Str. 3, D-53113 Bonn, Tel. 0049-(0)228-20 10 339
Tickets
0180 - 5001812*
(0,14 Euro/Min.)
(0,42 Euro/Min. Mobilfunk)
Infos
0228 - 20 10 345
Beethovenfest Bonn –
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