Künstlerbiographien

Martina Gedeck

Martina Gedeck, geboren 1961 in München, tritt bereits als 11-Jährige in der Kinder-TV-Serie „Die Sendung mit der Maus“ und in der Jugend-TV-Reihe „Denkste“ auf. Vom Herbst 1982 bis Sommer 1986 macht sie eine Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste (Max-Reinhardt-Schule) in Berlin. 1987 debütiert sie am Deutschen Schauspielhaus Hamburg als Marianne in Molières „Der Geizige“, weitere Engagements in Basel (Schauspielhaus), Berlin (Theater am Kurfürstendamm), Frankfurt/Main (Schauspiel – für Salzburger Festspiele) und Hamburg (Kammerspiele) folgen.
Einem größeren Publikum wird sie 1994 als Jutta in Sönke Wortmanns erfolgreichen Kino-Komödie „Der bewegte Mann“ bekannt. Es folgen verschiedenste Fernsehproduktionen sowie Kinofilme, für die Martina Gedeck zahlreiche Preise erhält, u. a. den Adolf-Grimme-Spezialpreis, den Bayerischer Filmpreis, den Deutscher Filmpreis und den Deutschen Fernsehpreis.
1999 dreht Gedeck erstmals in den USA: „Scheidung auf Amerikanisch“. Zum internationalen Erfolg wird ihre Rolle als Starköchin Martha Klein in der Komödie „Bella Martha“, dem Kinodebüt von Sandra Nettelbeck.
2006 spielt sie an der Seite von Sebastian Koch im Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“ eine bekannte DDR-Theaterschauspielerin, deren Beziehung und Leben unter dem Druck der Stasi zerbricht. Der Film erhält zahlreiche Auszeichnungen, 2007 sogar den Oscar für den Besten fremdsprachigen Film.
2008 folgen zwei weitere Rollen, die viel Aufsehen erregen: In  seiner aufwändigen Adaption von Stefan Austs Standardwerk über die RAF, „Der Baader Meinhof Komplex“, besetzt Bernd Eichinger Martina Gedeck als Ulrike Meinhof. Kurz darauf kommt Helma Sanders-Brahms „Geliebte Clara“ in die Kinos, in der sie die Pianistin Clara Schumann“spielt, die zwischen den Gefühlen für ihren Mann Robert und Johannes Brahms hin- und hergerissen ist.
Martina Gedeck lebt in Berlin.

Auftritte beim
Beethovenfest 2010

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