Künstlerbiographien

delian quartett

Der Namenspatron des delian::quartetts ist der griechische Gott Apollon, der als Gott der schönen Künste, der Musen, besonders der Musik, verehrt und nach seinem Geburtsort, der Insel Delos, auch Delian genannt wurde.
Die Mitglieder des delian::quartetts, Adrian Pinzaru, Andreas Moscho, Aida-Carmen Soanea und Romain Garioud, die drei verschiedenen Nationen entstammen, verbindet dieselbe Leidenschaft für die große Streichquartett-Literatur. Im gemeinsamen Streben nach einem unverwechselbaren Ensemble-Klang widmet sich das Quartett einem Repertoire, das vom Barock bis hin zur Gegenwart reicht. „Was das Quartett auszeichnet“, so der Hessische Rundfunk im Oktober 2008, „ist zum einen die absolut lebendige, persönliche Färbung seiner Interpretationen und die Fähigkeit, auch spontan auf das einzugehen, was vom Publikum entgegengebracht wird, dessen Schwingungen und Energien aufzunehmen und in Musik umzusetzen. Jedes Konzert wird damit zu einem einzigartigen Erlebnis.“
Gegründet im Januar 2007, hat sich das delian::quartett im Zuge seiner aufsehenerregenden Karriere innerhalb kürzester Zeit mitten in die internationale Konzertwelt gespielt. Bereits in seinem ersten Jahr war es ein umjubelter Gast bei so bedeutenden Festivals wie den Ludwigsburger Schloßfestspielen oder dem Schleswig-Holstein Musik Festival; es folgten von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierte Auftritte in Deutschland, Italien, Spanien und Portugal. Auch in Frankreich wurde das Ensemble enthusiastisch begrüßt, ebenso in Österreich, wo es unter anderem 2009 in den Wiener Musikverein geladen war. Das Debüt des delian::quartetts im selben Jahr in der Berliner Philharmonie gemeinsam mit Menahem Pressler entfachte wahre Begeisterungsstürme und wurde bereits nach dem Eröffnungsstück mit stehenden Ovationen aufgenommen.
Eine rege Zusammenarbeit verbindet das delian::quartett mit verschiedenen Rundfunkanstalten wie SWR, HR, WDR, Catalu¬nya Música, Radio France, BR, SR, ORF oder Deutschlandfunk, die Live-Mitschnitte seiner Auftritte übertrugen, den „neuen Spitzenwein delian::quartett“ (Radio France) in diversen Portrait-Sendungen präsentierten oder die CDs des Ensembles koproduzierten. Die bereits im Mai 2008 beim Label OehmsClassics erschienene Debüt-CD des Quartetts mit Werken von Robert Schumann hielt sich in der renommierten Musikzeitung crescendo über ein Jahr lang in den Besten-Charts der Neuerscheinungen, der Rundfunksender Bayern 4 Klassik stellte sie als CD-Tip vor. Der im Januar 2010 veröffentlichten zweiten Platte des Ensembles mit Werken Joseph Haydns wurden gleichfalls begeisterte Reaktionen zuteil; unter anderem wurde sie mit „Höchstnoten auf der gesamten Linie“ Referenz-CD beim Klassik-Portal Klassik Heute und erhielt eine Nominierung für den Echo Klassik 2010. Anfang 2011 wird, zusammen mit dem Bratschisten Gérard Caussé, eine weitere Einspielung folgen, die der Kammermusik Ludwig van Beethovens gewidmet sein wird. Nachdem crescendo 2008 ausführlich vom „Senkrechtstarter delian::quartett“ berichtet hatte, würdigten auch das Magazin ensemble und verschiedene andere Fachblätter die außergewöhnliche Entwicklung des Quartetts mit großen Portraits.
Bereicherung und zusätzliche Inspiration erfährt die musikalische Arbeit des delian::quartetts durch das regelmäßige Zusammenwirken mit anderen Künstlern von internationalem Rang in erweiterter Besetzung. Zu den Gästen des Ensembles gehören Menahem Pressler, Gérard Caussé, Alfredo Perl, José Luis Estellés, Gilles Apap, Dora Schwarzberg, Herbert Schuch, Sophie-Mayuko Vetter, Andreas Frölich, Hartmut Rohde, Adrian Oetiker, Per Arne Glorvigen, Ralph Manno, Dimitri Ashkenazy, Igor Kamenz, Michel Lethiec, Lisa Smirnova, François Salque, Pavel Gililov, Peter Lohmeyer und Bruno Ganz.

delian quartett © Julien Mignot

Auftritte beim
Beethovenfest 2010

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