Künstlerbiographien
Ekhart Wycik
stammt aus Hagen/Westfalen. Nach humanistischem Abitur und Studium in Düsseldorf und Wien (Dirigieren, Klavier, Musikwissenschaft und Philhosophie) schloss er sein Diplom an der Robert-Schumann-Hochschule „mit Auszeichnung“ ab. In Meisterkursen und Studien u.a. mit Sergiu Celibidache, Heinz Rögner und Leif Segerstam vervollständigte er seine Ausbildung.
Wycik war Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und wurde gefördert durch das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates. Er ist Preisträger des Bielefelder Operntalers und der Internationalen Furtwängler-Dirigierwerkstatt Mürzzuschlag. Nach einem kurzfristigen Einspringen mit Mahlers V. Symphonie ist er seit 2005 Assistent von Gustav Kuhn.
Nach seinem Diplom arbeitete er zunächst an mehreren deutschen Opernhäusern als Kapellmeister und konnte sich dabei ein umfangreiches Repertoire aufbauen. Seit 2006 ist er 1. Kapellmeister und stellv. GMD am Opernhaus Dortmund. Dort dirigierte er u.a. „Carmen“, „Rosenkavalier“, „Salome“, „Pagliacci“, „Rigoletto“ „Traviata“, „Zauberflöte“, „Tosca“ und Strawinskys „Rake’s Progress“.
Kurz nach Wyciks US-Debut mit Mozarts Zauberflöte wurde er 2006 zum Principal Guest Conductor der Wichita Grand Opera/Kansas berufen. Seine diesjährigen Produktionen von Verdis Aida und Bizets Perlenfischern sind seine 5. Zusammenarbeit mit diesem Haus.
Im Konzertbereich arbeitete Wycik mit Orchestern wie der Jenaer Philharmonie, dem RSO Saarbrücken, dem Frankfurter Museumsorchester, den Bochumer Symphonikern, dem RSO Ljubljana, dem DSO Berlin und dem Haydn-Orchester Bozen, ausserdem mit Orchestern in Österreich, Italien, Slowenien, Ungarn und den USA.
Wichtige Engagements in letzter Zeit waren ein Konzert mit dem Frankfurter Museumsorchester, eine Serie von Tosca-Vorstellungen am Innsbrucker Landestheater, sein Britisches Debut mit dem Orchester der Scottish Opera Glasgow und eine CD-Produktion mit dem Göttinger Sinfonie-Orchester.
Im Sommer 2009 wurde Ekhart Wycik für sein Dirigat von Mozarts Zauberflöte bei der Kritiker-Umfrage „theater pur“ nominiert.
Im Herbst 2009 wird er mit dieser Oper in Seoul/Korea debutieren; im September konzertiert er mit dem Raschér-Saxophon-Orchester beim Beethovenfest Bonn.
Stand August 2009
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