Künstlerbiographien
Leon Milo

Als Komponist, Percussionist und Klangkünstler erschafft Leon Milo Musik und Klangwelten, in denen klassische Instrumente, Elektronik und natürliche Sounds vereint werden. Seine Werke werden weltweit gespielt und umfassen instrumentale und elektro-akustische Musik sowohl für den Konzertsaal als auch für Tanz, Film, Fernsehen, Radio, öffentliche Klanginstallationen, Galerien und Museen.

Leon Milo studierte Percussion und Komposition an der Julliard School of Music und war anschließend als Pauker und Schlagwerker für Orchester wie dem Los Angeles Philharmonics, Jerusalem Symphony Orchestra und Sinfonietta Beer-Sheva tätig. Er arbeitete außerdem gemeinsam mit zahlreichen Ensembles wie XTET, an dessen Gründung 1988 er beteiligt war.

Weiterführende Studien in Komposition erhielt Milo bei Prof. Leonard Stein, William Kraft, Luciano Berio und Jacob Druckman.  Milo ist heute, nach einem gemeinsamen Projekt mit Robert Redford und David Newman am Sundance Institute, regelmäßig als Komponist für europäische Film- und Fernsehproduktionen tätig.

1990 erhielt er das Fulbright Stipendium für Kompositionsstudien in Paris. Durch Studien elektronischer Musik bei Curtis Road begann Milo, neuere Technologien in seine Arbeiten zu integrieren. Anschließend besuchte er einen einjährigen renommierten Kurs in Komposition und Computermusik am  Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique, wo er »Sa!« für Violine und Elektronik schrieb und zur Uraufführung brachte.

Aktuelle Engagements umfassen Performances und Aufnahmen mit seiner Duopartnerin Susanne Kessel in Bonn (Duo Pianowaves), ein Auftragswerk für das Trio d’Argent (Uraufführung im März 2012 in Grenoble) sowie Sound Designs für die Gallery Slott/Exquise Design in Paris, wo er eine Residency innehat.

In jüngster Zeit konzertierte Milo mit seinem Duopartner Francois Daudin Clavaud (Duo Interact-Son) auf dem Festival Présences Electronique in Paris und stellte Originalmusik für eine zehnteilige Literaturreihe fertig.





Auftritte beim
Beethovenfest 2012